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FKK Strand und Campingplatz, FKK

www.balatonbereny.hu
Naturista Strand és Kemping Naturist Beach and Camp Site
 

FKK Strand und Campingplatz

Der Naturist Camping in Balatonberény gehört zu der Balatontourist-Kette

Die Gemeindeverwaltung von Balatonberény und Balatontourist AG hat einen Pachtvertrag für 10 Jahre unterschrieben und so wird der Camping Naturist Berény von Balatontourist AG weiterbetrieben.

Der Campingplatz erscheint auf dem Markt schon in dieser Saison mit dem neuen Image von Balatontourist. Der neue Betreiber hat sich für Entwicklungen verpflichtet, die für den Anfang der kommenden Saison fertig gestellt werden. Unter anderen wird das Rezeptionsgebäude modernisiert, die Sanitäranlagen werden erneuert, Sportmöglichkeiten werden geschaffen und die Anzahl der Mietobjekte wird durch Installierung von Mobilhomes erhöht.

Der FKK-Campingplatz erwartet sowohl seine Campinggäste, als auch seine Badegäste in der Zukunft weiterhin mit  gepflegten Liegewiesen und Parzellen in angenehmer Atmosphäre und mit erneuerten Dienstleistungen. Die Interessenten finden weitere Informationen über die  Dienstleistungen, Preisen auf dem neuen Homepage von Balatontourist und ab nächstem Jahr erscheint dieser Camping auch im Katalog von Balatontourist als der 17. Camping der Kette.

Balatontourist wünscht seinen FKK-Campingfreunden einen angenehmen Aufenthalt!

Balatontourist Camping Naturist Berény Webseite

Naturismus in Balatonberény

Der Gedanke der Gründung des FKK Strandes in Balatonberény tauchte im Kopf von Tibor Magyar, dem Sekretär des Gemeinrates der Gemeinde Balatonszentgyörgy auf. Er hat in der Ausgabe der Bildzeitung von 01. Okt. 1983 über die Naturisten in Délegyháza gelesen. Mit einem Brief hat er die Journalistin aufgesucht, die ihn an László Szõke und György Damm gerichtet hat. Sie waren die Abgeordneten des sich damals organisierenden Landes-Naturisten-Vereines (ONE). Danach kam es zu einem regen Briefwechsel.

Der Sekretär hat an einer Dorfversammlung im Winter 1984 den Plan des Aufbaus eines eventuellen FKK Strandes erwähnt, an dem ein jeder lächelte, aber niemand war dagegen. Danach kam es zu persönlichem Treffen unter Tibor Magyar und den Naturistenleitern. Mündlich haben sie vereinbart, wenn György Damm und László Szõke die zum Bau des Strandes die nötigen Genehmigungen vom Ministerium für Innenhandel einholen, sichert der Gemeinrat der Gemeinde Balatonszentgyörgy das Gebiet dafür.

Als nächster Schritt hat der Rat eine Bewerbung zum Landesfremdenverkehrsamt (OIH) eingereicht, mit der er 4,2 Millionen HUF als nicht zurückzuzahlende Unterstützung zu der Ausführung bekommen hat.

Im Winter 1986 begannen die Bauarbeiten in der Ausführung der Wirtschaftlichen und Technischen Organisation GAMESZ Balatonberény. Die Geländearbeiten, die Parkanlegung und das Begrasen wurden noch vor dem Winter durchgeführt.

Obwohl ein Teil der Bevölkerung mit der Führung des damaligen Pfarrers auf allen möglichen Foren gegen die Ausführung der Anlage protestiert hat, hat der FKK-Strand seine Tore am 15. Juni 1987 jedoch eröffnet. Die offizielle Zeremonie fand am 19. Juni 1987 am einwöchigen Internationalen Naturisten Treffen in Délegyháza statt. Über das Treffen und die feierliche Eröffnung des aufgebauten FKK-Strandes in Balatonberény haben zahlreiche Zeitungen Bescheid gegeben, und die großen internationalen Naturistenzeitungen detailliert über die Ereignisse, die Erlebnisse der ausländischen Gäste zitierend, berichtet. Dieses Treffen wurde eigentlich auf die Initiative von den Amerikanern veranstaltet. Das neue Naturistenzentrum galt also als eine Sensation nicht nur in Balatonberény, sondern auch im ganzen Land.

1990 begann der Ausbau des FKK-Campingplatzes mit einer Aufnahmekapazität von 1000 Personen neben dem Strand, dessen Beliebtheit - zuguterletzt der kompromisslosen Arbeit von Dr. Katalin Lenkey, der Einrichtungsleiterin zu danken - von Jahr zu Jahr größer wurde. Heutzutage sind der FKK-Strand und Campingplatz von Balatonberény in Prospekten aller bedeutenden heimischen und europäischen Reisebüros aufgeführt. Sie wurden in den vorigen 19 Jahren zu einer der bekanntesten Basissen des Naturismus in Ungarn und in Mittel-Europa.

Über die Geschichte des Naturismus

"Die Geschichte des Naturismus beginnt bei Adam und Eva." Wir können es in der Schrift des Bandes von Gábor Klaniczay mit dem Titel "Abschnitte aus der Geschichte der Sexualität" lesen.

Obwohl die Nudität schon auch für die antiken Griechen in den Athletikstadien natürlich war, tauchen die Vorläufer des modernen Nudismus in der Welt der vielfarbigen Bewegungen, die sich auf den Spuren von Rousseau in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts organisieren, auf. Ihre wichtigste Botschaft ist die Ablehnung der konventionellen Gebundenheiten der zivilisierten Lebensform.

Eine grundsätzliche Errungenschaft des Zivilisationsprozesses der bürgerlichen Gesellschaften ist die Hygiene, der Bedarf an Körperpflege. Die österreichische atmosphärische Kurbewegung hat in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts vor allem auf die Natur- und Gesundheitsschäden der großstädtischen Lebensform und der Luftverschmutzung reagiert. Ihr Hauptorganisator war Arnold Rickli, der als Erster das in der Natur genommenen Luft- und Sonnenbad, als Heilmethode popularisiert.

In den 1890-er Jahren erscheinen die ersten programmatischen Manifeste der Kultur der Nudität.

Am Anfang des XX. Jahrhunderts veröffentlicht ein Prediger, John Sharp in Amerika das Evangelium der Nudität.

1903 gründet Paul Zimmermann das Naturistenzentrum Freilich Park am Ufer des Baltischen Meeres neben Lübeck, die erste Grundzelle der gegenwärtigen Naturistenbewegung. Es ist den Mitgliedern der Bewegung verboten Fleisch, Alkohol zu verzehren und zu rauchen. Ihr Ziel ist das Trainieren ihrer Körper gegen die Widrigkeiten des Wetters.

Der berühmteste Apostel der Freikörperkultur (FKK - Freunde der Freikörper Kultur) in Deutschland wurde Richard Ungewitter. Er organisiert die erste groß angelegte Naturistenbewegung.

Ungewitter schreibt 1903 seine erste Broschüre mit dem Titel "Die Menschen sollen wieder nackt sein" und bald erscheint auch sein Buch "Die Nacktheit in entwicklungsgeschichtlicher, gesundheitlicher, moralischer und künstlerischer Erleuchtung". Er findet keinen Herausgeber, und vervielfacht und verbreitet sie auf eigene Kosten. Am Anfang des Jahrhunderts werden alle beiden Bestseller in Deutschland.

Ungewitter organisiert 1906 den Deutschen Nudo-Naturisten Verband, gründet mehrere Anhängerschaften und seine Bewegung erwirbt besonders nach dem Ersten Weltkrieg große Popularität. Dazu tragen die revolutionäre Atmosphäre der 20-er Jahre, die Emanzipationsbewegungen der Frauen und die Reformankleidung bei. Dieser Zeit beginnen die französischen, englischen und amerikanischen Naturisten sich nach dem Beispiel der deutschen Naturistenbewegung zu organisieren.

In Amerika gründen die deutschen Einsiedler die ersten Naturisten Organisationen, dann wird ein protestantischer Priester, Isley Bonne der Führer der Naturistenbewegung. 1933 organisiert Boone schon eine internationale Naturistenkonferenz, anhand der die erste Organisation der amerikanischen Naturisten, die American Sunbathing Association (ASA), gegründet wird.

Die internationale Organisation, die FNI entstand 1951 jedoch auf die Initiative der englischen Naturisten in der Nähe von London, im Rahmen eines Naturistenfestivals. Hier wurde die Regelung ausgearbeitet, die in den nächsten Jahren von 22 internationalen Föderationen angenommen wurde. Seitdem hält die Organisation jedes zweites Jahr internationale Kongresse.

Nachdem der Nudismus in den meisten bürgerlichen Ländern zu tolerierter Organisation wurde, hat ein jeder das Recht seiner Mitglieder anerkannt, dass die Frauen und Männer zusammen auf getrennten Gebieten die Vergnügen der Nudität genießen dürfen.

Am Anfang der 70-er Jahre wurde es in den meisten Ländern West-Europas und Amerikas erreicht, dass die absurde Sanktion der Schamverletzung gegen diejenigen, die an verschiedenen Stranden nackt oder Oben-ohne-Badeanzug ihre Körper besonnen, aufgehoben wird. Der Nudismus wurde unter den Ländern des Ostblocks in Jugoslawien, in der DDR, in Rumänien und Polen toleriert.

 

 
 
 
 
 
 
   
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